2 / 2014

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Leseprobe:

„Wir möchten die Kernidentität des Werks zum Ausdruck bringen.“

Armida Quartett

Von: Burkhard Schäfer

Joseph Haydn gilt als Vater des Streichquartetts. Sich auf ihn zu berufen, zumal als junges Streichquartett, liegt also nahe. Das dachten sich auch vier junge Musiker aus „gestandenen“ Musiker-Familien, die sich 2006 in Berlin zusammenfanden und seitdem eng mit Mitgliedern des Artemis Quartetts zusammenarbeiten. Für ihren Ensemble-Namen wählten sie aber keinen Begriff aus Haydns Quartett-Kosmos, sondern aus der Welt des Musiktheaters: „Armida“ heißt eine der bekanntesten Opern des Meisters, und dieser Name gefiel Martin Funda und Johanna Staemmler (Violinen) sowie Teresa Schwamm (Viola) und Peter-Philipp Staemmler (Violoncello) so gut, dass sie ihn auf ihre „Fahnen“ schrieben. Ihren Durchbruch erlebten die Musiker 2012. Sie gewannen nicht nur den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb, sondern zugleich auch den Preis für die beste Interpretation eines Auftragswerks. Und wer das Glück hatte, das Armida Quartett live auf der Bühne zu hören, spürt: Hier sind nicht nur technisch hoch versierte Streicher am Werk, sondern vor allem vier begeisterungsfähige Musiker, die in der Lage sind, zum Kern der Werke vorzudringen. Im Oktober vergangenen Jahres erschien ihre Debüt-CD mit ausschließlich Werken des 20. Jahrhunderts von Bartók, Kurtág und Ligeti…

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1 / 2014

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Leseprobe:

Klaviertrio spielen wie ein Streichquartett

Wiener Klaviertrio

Von: Carsten Dürer

Wie so oft waren es drei Studenten, die sich 1988 in Wien erstmals zum Spiel als Klaviertrio zusammenfanden und feststellten, dass sie diesen Weg professionell weiterbeschreiten wollen. Zu Beginn waren das der Geiger Wolfgang Redik, der Cellist Marcus Trefny und der Pianist Stefan Mendl. Mittlerweile gab es einige Wechsel, allein Stefan Mendl ist als Gründungsmitglied geblieben. Doch mit dem Cellisten Matthias Gredler seit 2011 und mit dem jungen Geiger Bogdan Bozovic seit 2012 besteht das Wiener Klaviertrio nun schon 25 Jahre. Zahllose CD-Einspielungen bei Nimbus und MDG liegen vor. Doch wie ist das mit einem Klaviertrio damals gewesen und wie stellt sich die Situation für ein rein als Klaviertrio agierendes Ensemble heute dar? Wir trafen die drei Musiker zu einem intensiven Gespräch…

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6 / 2013

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Leseprobe:

Wechselhafte Überzeugungskraft

ARD-Musikwettbewerb 2O13 für Klaviertrios

Von: Carsten Dürer

Es war 2007, als das letzte Mal die Kategorie Klaviertrio im Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München anstand. Das Tecchler Trio gewann diesen Wettbewerb und zeigte, dass es spannend sein kann, sich als junges Trio zusammenzuschließen und als feste Besetzung eine Musikerlaufbahn anzustreben. Vorbilder sind das eine, was die Kammermusikszene seitens gut ausgebildeter junger Ensembles beständig anwachsen lässt. Daneben ist es natürlich auch das grandiose Repertoire, was auf Entdeckung wartet. Aber bei einem Klaviertrio ist vieles anders als beispielsweise in der Besetzung Streichquartett. Drei gute Solisten können durchaus nach einiger Zeit ein gutes Trio formen. Doch kann man nur selten mit dem Klaviertrio allein einen Lebensunterhalt bestreiten. So bringen viele der Musiker in den Klaviertrios Anregungen aus Orchestern, Unterrichtstätigkeiten und anderen Ensembles mit in die Besetzung. Das hilft sicherlich, neue Aspekte ins Spiel zu integrieren, aber die Intensität, mit der man dann im Trio spielen muss, steht auf einem anderen Blatt. 2013 hatten sich zahlreiche bereits erfolgreiche und mit einem großen Erfahrungshintergrund versehene Trios zum Wettbewerb angemeldet, der vom 5. bis zum 14. September ausgetragen wurde. 26 hatte man nach München eingeladen, 24 waren angetreten …

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5 / 2013

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Einsamkeit, Liebe und Ungewissheit

Tine Thing Helseth und ihr erstes Festival

Von: Isabel Herzfeld

Sie sieht nicht gerade aus wie jemand, der über zu viel Zeit verfügt und aus Langeweile auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist. Die norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth ist durchaus ausgelastet. Mit gerade einmal 26 Jahren hat sie die Zeit als Shooting-Star, der mit dem Gewinn des 2. Preises beim „Eurovision Young Musician Contest“ 2006 in eine internationale Karriere startete, längst hinter sich. Mittlerweile tritt sie nicht nur in aller Welt mit allen großen Sinfonieorchestern auf, spielt die Konzertliteratur von Albinoni bis Arutjunjan „rauf und runter“, sondern ist auch gefragte hochkarätige Kammermusik-Partnerin, die „nebenher“ noch zwei eigene Ensembles betreibt.

Ihre CD-Produktion läuft auf vollen Touren. Die Zahl der für sie geschriebenen und von ihr uraufgeführten Werke ist beachtlich. Momentan ist sie etwa 250 Tage im Jahr von zu Hause weg, an denen sie zwischen 160 und 200 Konzerten gibt. Soeben hat sie den begehrten „ECHO Klassik“ als Nachwuchskünstlerin des Jahres erhalten, was ihren Terminkalender bestimmt nicht leerer machen wird. Musikalische Botschafterin ihres Landes Norwegen, die schon mal zur Nobelpreisverleihung auftritt, ist sie sowieso. Doch damit nicht genug, führte Tine Thing Helseth im Juni erstmals ihr eigenes Kammermusikfestival im Munch-Museum Oslo durch, das sie – ganz optimistisches Energiebündel – in Zukunft jedes Jahr abhalten will.

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