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1. Newsletter von ENSMEMBLE
Betreff: 1. Newsletter von ENSMEMBLE
Sendungsdatum: 2010-11-12 19:21:10
Ausgabe #: 1
Inhalt:
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Liebe Kammermusikfreundinnen und -freunde,

 

ja, dies ist nun endlich der erste Newsletter, den Sie von ENSEMBLE erhalten. Es hat ein wenig gedauert, aber nun erhalten sie monatlich auch von unserer Seite aus Gedanken und News aus der Welt der Kammermusik, die sie gerne kommentieren können. Dazu schreiben Sie uns einfach unter redaktion@ensemble-magazin.de eine E-Mail.

 

Sie ist mehr als LEBENDIG und bietet CHANCEN

 

Die Kammermusik ist oftmals schon abgeschrieben worden. Immer wieder gibt es sie, die Aussagen, dass es die Kammermusik so schwer hat. Woran dies liegt? Nun, zum einen natürlich, dass sich die Szene auf der Bühne in den vergangenen Jahrzehnten beträchtlich verändert hat, von den großen städtischen Bühnen und Sälen, die heute nicht mehr stattfinden, hin zu einer Festivallandschaft und den Aktivitäten in kleineren Städten und Gemeinden, für die das kulturelle Leben ohne die Kammermusik tot wäre, da sich diese Gemeinden keine sinfonischen Konzerte leisten können. Dies bietet natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten, nicht nur für die Programmgestaltung, sondern auch für die Musiker. Zwar können sie nicht mit den namhaftesten Orten punkten, aber vor einem meist großartigen Kennerpublikum spielen.

Ebenso die Aufnahmen für kleinere Labels wird immer reicher mit dem erkennen der wunderbaren Vielfalt der Kammermusik. Kaum ein Label, das neben rein solistischer Musik nicht auch Kammermusik aufnimmt. Die Bedingungen sind leichter herzustellen als bei groß besetzten Werken, die Koten geringer. Und die Vielfalt des Repertoires, das heute wieder mehr und mehr auch die jungen Komponisten begeistert und zum Schreiben animiert, ist so immens!

Zudem werden die Chancen der Kammermusik auch mehr und mehr von den jungen Leuten entdeckt, die früher noch einfach nur in ein Orchester gehen wollten. Nun aber erkennen sie, wie beglückend das freie – wenn auch entbehrungsreiche – Leben innerhalb eines Ensembles sein kann.

Das einzige, was sich noch verbessern muss: Der Blick auf die Kammermusik, dass sei schwieriger zu rezipieren wäre, als andere Musik. Ich denke, dass dies eine dieser hingenommenen Aussagen ist, die immer und immer wieder aufgenommen werden. Die Intensität dieser Musik ist oftmals größer, das ist richtig. Aber sie spricht ebenso leicht und direkt unsere Emotionen an wie sinfonische Werke. Also bitte: Lassen Sie die Menschen in Ihrem Bekanntenkreis einfach mal diese Ansichten über Bord werfen und überzeugen Sie sie, dass diese Musik so spannend, aufregend und faszinierend ist, wie Oper, sinfonisches Konzert, wie Jazz oder Popmusik auch, nur dass sie privater scheint, als all die genannte.

Man ist also näher dran: und das ist gut und toll so.

 Beste Grüße von

Ihrem Ensemble-Team

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