Ausgabe 1 / 2010
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Leseprobe:
Erfolgsrezept: Ideenreichtum & Konsequenz
Apollon Musagete Quartett
Von: Carsten Dürer
Als ich dieses polnische Streichquartett erstmals hörte, nannten die vier jungen Streicher sich noch Camäleon Quartett. Doch da existierte dieses Quartett erst knapp ein Jahr. Nach zwei Jahren traten die vier Streicher dann 2008 als Apollon Musagete Quartett beim ARD-Wettbewerb in München in der Kategorie Streichquartett an – und gewannen den ersten Preis. Absolut berechtigt, denn mit ihrem ernsthaften, ausgewogenen und durchweg spannungsgeladenen Spiel hatten sie in jeder Hinsicht überzeugen können. Wieder war mehr als ein Jahr vergangen und wir trafen Pawel Zolejski, Bartosz Zachlod (Violinen), Piotr Szumiel (Viola) und Piotr Skweres (Cello) zu einem Gespräch. Soeben ist auch ihre Debüt-CD bei Oehms Classics erschienen, die aufgrund der Bandbreite des Repertoires zeigt, was dieses Quartett zu bieten hat.
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Ausgabe 2 / 2010
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Leseprobe:
Spielen wie ein Gesang
Doric String Quartet
Von: Carsten Dürer
Als ich das erste Mal das englische Doric String Quartet hörte, war ich bereits beeindruckt. Das war während des Premio Borciani-Wettbewerbs in Reggio Emilia in Italien (vgl. Ensemble Nr. 4-2008). Dort errang das Quartett den zweiten Preis, kurz nachdem es im japanischen Osaka beim Streichquartett-Wettbewerb den ersten Preis gewonnen hatte. Seither ist für die vier englischen Streicher viel geschehen: Neben zahllosen Konzerten, die sie vor allem in ihrer englischen Heimat spielten, haben sie mittlerweile Agenturen in zahlreichen Ländern gefunden, haben ihre erste CD auf dem Label „Wigmore Hall Live“ veröffentlicht und haben nun einen langfristigen Vertrag mit dem englischen Label Chandos erhalten, der diesem noch immer jungen Streichquartett zahlreiche Möglichkeiten offeriert. Wir trafen die vier in London, ihrem momentanen Sitz.
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Ausgabe 3 / 2010
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Leseprobe:
Vorreiterrolle in Polen
Royal String Quartet
Von: Carsten Dürer
Aus Polen kommen weitaus mehr Solisten als Kammermusik-Ensembles. Jedenfalls war das in den vergangenen 15 bis 20 Jahren der Fall – und vor allem auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern. Allein deshalb ist das polnische Royal String Quartet, das sich aus den vier Studenten Izabella Szalaj-Zimak (1. Violine), Elwira Przybylowska (2. Violine), Marek Czech (Viola) und Michal Pepol (Cello) 1998 am Warschauer Konservatorium zusammenfand, eine Besonderheit. Doch wirklich besonders ist die Qualität dieses Streichquartetts, das mittlerweile zu den jungen renommierten Quartetten in Europa gezählt werden darf.
Als das Quartett vor kurzem für die Reihe Classic Young Stars International in Berlin auftrat, setzten wir uns mit den vier sympathischen Polen zusammen, um mehr über ihre Ansichten, weitere Besonderheiten und ihre Entwicklung zu erfahren.
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Ausgabe 4 / 2010
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Leseprobe:
spielt Péteris Vasks ein:
Navarra String Quartet
Von: Carsten Dürer
Es ist nicht ganz alltäglich, das Repertoire, das sich das junge niederländische Navarra Quartet da im FLW Studio vor den Toren von Leipzig im März auf die Pulte gestellt hatte: die ersten drei Streichquartette von Péteris Vasks. Nur wenige Ensembles haben sich bislang an diese komplexen und gleichzeitig so emotionalen Streichquartette gewagt. Als das Quartett für vier Aufnahmetage in Leipzig eintrifft, lässt es sich der Komponist nicht nehmen, um einen gesamten Tag zu kommen. Was wir beim Zuhören in der Aufnahmesitzung mit dem Navarra Quartet erlebten, was wir hörten, war eine Entdeckung in mehrfacher Hinsicht.
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