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Jahrgang 2012
1 / 2012 PDF Drucken E-Mail

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Leseprobe:

Intellekt und Leidenschaft

Szymanowski Quartett

Von: Hans-Dieter Grünefeld

Der polnische Komponist Karol Szymanowski lebte in der Übergangszeit von der Romantik zur klassischen Moderne. Die Bedeutung der Musik seines Namenspatrons möchte das Szymanowski Quartett im historischen Kontext zu anderen Komponisten darstellen. Über dieses Projekt, Interpretationskonzepte und das eigene Kammermusikfest in Lviv (Lemberg, Ukraine) sprachen wir mit Andrej Bielow (Violine, aus der Ukraine), Grzegorz Kotów (Violine, aus Polen), Vladimir Mykytka (Viola, aus der Ukraine) und Marcin Sieniawski (Cello, aus Polen) in der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo sie eine Kammermusikklasse unterrichten.
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2 / 2012 PDF Drucken E-Mail

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Leseprobe:

„Ich bin rauschhaft eingeschworen auf das Natürliche!“

Reto Bieri

Von: Diether Steppuhn

Wir sprachen sehr lange miteinander. Ich merkte gleich, es wird keines der üblichen Interviews. Reto Bieri nennt zwar Namen von Lehrern und Freunden, denen er seine Musikliebe verdankt. Details aber kann man auf seiner Homepage nachlesen. Ich hatte von ihm einige CDs bekommen; nur eine davon enthält Klassik, Bearbeitungen von Schuberts Violinsonaten, die anderen sind ausschließlich Neuer Musik gewidmet. Das führte zu einem Dialog über Musik, über Töne, über Schall und Geräusch, über Unbestimmtes und doch Erkennbares hinter den Noten, über die Bedeutung von Stille und Klang für den Menschen und die Menschheit und oft zu erstaunlichen und bewegenden Antworten, die Philosophisches und Spirituelles berühren.
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3 / 2012 PDF Drucken E-Mail

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Leseprobe:

Nachdenklich mit Beethoven

Elias String Quartet

Von: Carsten Dürer

Es gab eine Zeit vor dem heute bekannten Namen Elias String Quartet für dieses aus England stammende Ensemble. Bereits 1998 schlossen sich vier Studenten des Royal Northern College of Music in Manchester zusammen, um Streichquartett zu spielen. Nach mehreren Wechseln sind die zwei Schwestern Sara und Marie Bitlloch (Violine und Cello) und die zwei Streicher Donald Grant (Violine) und Martin Saving (Viola) seit 2003 nun als Elias String Quartet unterwegs, um den Menschen ihre Kunst näherzubringen. Anfang des Jahres konzertierten sie in den Niederlanden, wo wir das Quartett vor einem Konzert in Eindhoven trafen.
Alle vier sind noch ein wenig erschlagen von den Strapazen des vorangegangenen Reisetags. Wieder einmal waren aufgrund von Kälte und Schnee – wie schon 2011 – zahlreiche Flüge von London abgesagt worden und so mussten die vier Streicher kurzerhand umsatteln und mit dem Eurostar nach Brüssel und von dort aus nach Rotterdam, um schließlich spät in Eindhoven einzutreffen. Sie sind jünger, als man denkt, wenn man die Fotos sieht und die Wegstrecke bedenkt, die diese vier schon zusammen gegangen sind.
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4 / 2012 PDF Drucken E-Mail

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Leseprobe:

Glück für die Entwicklung

Trio con Brio Copenhagen

Von: Carsten Dürer

Als sich die beiden koreanischen Schwestern Soo-Jin Hong (Violine) und Soo-Kyung Hong (Cello) 1999 mit dem dänischen Pianisten Jens Elvejaer zum Klaviertrio Trio con Brio Copenhagen zusammengeschlossen haben, waren sie noch Studenten an der Hochschule für Musik in Wien. Keiner der drei ahnte zu diesem Zeitpunkt den Erfolg, den dieses Trio innerhalb von nur drei Jahren erreichen würde. Zwar hat das Trio erst eine CD bei einem kleinen dänischen Label mit den Mendelssohn-Trios vorgelegt, aber das liegt ganz einfach daran, dass dieses Ensemble zu beschäftigt mit Konzerten ist, um sich die Zeit für eine CD-Einspielung zu nehmen. Ein Glücksfall, aber auch das Resultat der Lust auf das Klaviertrio-Spiel. Wir trafen die drei sympathischen Musiker und sprachen mit ihnen über die Entwicklung und ihre Ansichten zum Triospiel.
Alle drei Mitglieder des Trios wirken entspannt. Zwar haben sie am Vorabend ein Konzert mit Werken von Haydn, Brahms’ c-Moll-Trio und Dvoráks „Dumky“-Trio gespielt, doch hatten sie die Möglichkeit, am Tag unseres Treffens auszuschlafen und ausgiebig zu frühstücken. Entsprechend locker ist die Atmosphäre. Schnell kommen wir auf ihre Ausbildung zu sprechen.

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5 / 2012 PDF Drucken E-Mail

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Leseprobe:

Musik im Einklang mit dem Cello

Natalia Gutman

Von: Hans-Dieter Grünefeld

Mit geschlossenen Augen horcht Natalia Gutman konzentriert in sich hinein, wenn sie auf dem Konzertpodium sitzt. Ihre stoische Mimik und in sich ruhende Sitzhaltung geben nur vage Hinweise darauf, wie sie die Musik während der Aufführung empfindet. Ihre Gefühle bleiben äußerlich fast unsichtbar, denn sie kommen direkt aus ihrem Cello selbst. Das Spektakuläre bei ihren Konzerten ist eben nicht ihre Kleidung, Frisur oder irgendeine Attitüde, sondern die stille und unwiderstehliche Energie ihrer Persönlichkeit. Und mit zurückhaltendem Lächeln nimmt Natalia Gutman die Ovationen des Publikums entgegen, als ob nicht sie, sondern ihr Cello die Musik gemacht hätte.

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6 / 2012 PDF Drucken E-Mail

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Leseprobe:

Verschmelzung von Intuition und Reflexion

BENNEWITZ QUARTETT

Von: Robert Nemecek

Das 1998 gegründete Prager Bennewitz Quartett (Jirí Nemecek, 1. Violine, Stepán Jezek, 2. Violine, Jirí Pinkas, Viola, Stepán Dolezal, Cello) hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der gefragtesten jüngeren Streichquartettformationen der Gegenwart entwickelt. Erste Preise bei so bedeutenden Wettbewerben wie dem Internationalen Kammermusik-Wettbewerb in Osaka (2005) und dem im italienischen Reggio Emilia ansässigen Premio Borciani (2008) mögen zu diesem Erfolg ebenso beigetragen haben wie die Verbindung von Tugenden der tschechischen und deutschen Streichquartett-Tradition. In einem Gespräch vor ihrem Debüt in der Essener Philharmonie erfuhren wir von den sympathischen Musikern, wie man beides zusammenbringt.
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