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Leseprobe:

Vorreiterrolle in Polen

Royal String Quartet

Von: Carsten Dürer

Aus Polen kommen weitaus mehr Solisten als Kammermusik-Ensembles. Jedenfalls war das in den vergangenen 15 bis 20 Jahren der Fall – und vor allem auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern. Allein deshalb ist das polnische Royal String Quartet, das sich aus den vier Studenten Izabella Szalaj-Zimak (1. Violine), Elwira Przybylowska (2. Violine), Marek Czech (Viola) und Michal Pepol (Cello) 1998 am Warschauer Konservatorium zusammenfand, eine Besonderheit. Doch wirklich besonders ist die Qualität dieses Streichquartetts, das mittlerweile zu den jungen renommierten Quartetten in Europa gezählt werden darf.
Als das Quartett vor kurzem für die Reihe Classic Young Stars International in Berlin auftrat, setzten wir uns mit den vier sympathischen Polen zusammen, um mehr über ihre Ansichten, weitere Besonderheiten und ihre Entwicklung zu erfahren.

Die Anfänge am Konservatorium

Ensemble: Wie war das 1998, als Ihr Quartett gegründet wurde? Da waren Sie ja alle noch Studenten am Konservatorium in Warschau, richtig? Wie kam es denn dann zu dieser Quartettgründung?

Marek Czech: Ja, unsere Historie startete im Königlichen Konservatorium in Warschau. Ein Teil des Studieninhalts war obligatorisch Streichquartett zu spielen.

Elwira Przybylowska: Ja, vier Semester lang.

Michal Pepol: Allerdings haben wir nicht in dieser Formation von heute begonnen. Aber wir wussten, wer gut spielt. Letztendlich haben wir uns zusammengefunden, die Besten, wie wir denken, die damals in unterschiedlichen Streichquartetten spielten.

Izabella Szalaj-Zimak: Von den ganz ursprünglichen Mitgliedern bin ich die Einzige, die noch übrig ist.

Michal Pepol: Ja, aber es hat nur ein Jahr lang gedauert, bis wir uns zusammengefunden hatten.

Elwira Przybylowska: Ja, aber man sollte auch erwähnen, dass das richtige Royal String Quartet natürlich kein Pflichtquartett mehr war, sondern wir uns bereits entschlossen hatten, freiwillig Streichquartett zu spielen.

Marek Czech: Jeder fragte uns da schon, warum wir noch weiterhin Quartett spielen, wo es doch nicht mehr von uns verlangt wurde.

Ensemble: Also kannten Sie all die anderen Streicher gut genug, um zu wissen, wen Sie auswählen wollten, um mit ihm zu spielen?

Michal Pepol: Ja, wir kannten einander sehr gut und wir wussten vor allem, wer das Streichquartettspiel wirklich mit Hingabe spielte.

Elwira Przybylowska: Wir besuchten dann auch einige Streichquartettkurse zusammen, und ab da war es klar, wer sich die Zeit nahm, sich dem Thema widmete.

Ensemble: Das waren Kurse im Konservatorium?

Izabella Szalaj-Zimak & Michal Pepol: Ja.

Elwira Przybylowska: Nein, wir sind zu Kursen des bekannten polnischen Strichquartetts Camerata gegangen, die in den Bergen von Polen stattfanden.

Michal Pepol: Ja, richtig. Was wir da lernten, war nicht allein das Musikalische, sondern es waren auch sehr nette Menschen, die uns an die gesamte Idee des Streichquartetts heranführten.

Ensemble: Und da taucht noch das Wilanow Quartet in Ihrer Biografie auf, war es auch bei diesen Kursen?

Elwira Przybylowska: Nein, der Viola-Spieler war unser regulärer Lehrer am Konservatorium. Nach den Kursen hat uns das Camerata Quartet empfohlen, zu den Amadeus-Streichquartett-Kursen in London zu gehen. Und das taten wir.

Ensemble: Bevor es weitergeht: Sie haben den Namen Royal String Quartet wegen der Beziehung zum Königlichen Konservatorium gewählt?

Alle: Nein.

Michal Pepol: Es gibt eine offizielle und eine inoffizielle Geschichte zur Namensgebung.

Ensemble: Dann will ich erst die inoffizielle erfahren.

Izabella Szalaj-Zimak: Es ist meine Schuld: Es war 1998, gleich am Anfang des Quartetts und wir wollten nach drei Monaten des Zusammenspiels zu einem Wettbewerb gehen. Im Büro des Wettbewerbs fragte man mich nach dem Namen des Quartetts, aber wir hatten noch gar keinen. Man sagte mir aber, dass ich mich sofort entscheiden müsse. Da sah ich eine Anzeige eines Reifenherstellers mit dem Namen „Royal“ und so sagte ich: Royal String Quartet. Das ist die wahre Geschichte. [alle lachen]

Ensemble: O. K., nun will ich die offizielle Geschichte hören.

Michal Pepol: Nun, viele der polnischen Quartette der Vergangenheit haben sich nach polnischen Schlössern benannt – wie das Wilanow Quartet. Und wir wollten ein Teil dieser Geschichte werden. Und so entschieden wir, dass wir dem Pfad der königlichen Schlösser folgen und letztendlich am Königlichen Schloss selbst stehen bleiben – und so gibt es nur noch die Möglichkeit, Royal zu heißen.

Die Förderungen

Ensemble: Sie erwähnten Wettbewerbe. Nun war aber der größte Erfolg wohl die Verleihung des Borletti Buitoni Awards, oder?

Marek Czech: Und natürlich die Auszeichnung „BBC New Generation Artists“.

Ensemble: Ja, aber diese Auszeichnung ist vor allem für den britischen Markt wichtig, da man sie nicht so gut in anderen Ländern kennt.

Elwira Przybylowska: Das, was der Borletti Buitoni Award offeriert, ist wirklich außergewöhnlich. Man erhält einen bestimmten Betrag Geld zur Verfügung, den man über zwei Jahre verteilt für die Förderung seiner Karriere einsetzen darf. Also Instrumente kaufen und anderes.

Ensemble: Was haben Sie damit gemacht?

Michal Pepol: Wir haben unser Festival in Warschau damit gefördert, da uns jede Form von staatlicher Unterstützung weggefallen war.

Marek Czech: Zudem machen die Organisatoren einen tollen Promotion-Job für die ausgezeichneten Ensembles, sie senden Material an alle Konzertveranstalter in aller Welt. Das hilft natürlich.

Izabella Szalaj-Zimak: Aber der BBC-Preis half uns auch immens.

Ensemble: Das war nach dem Buitoni Award?

Michal Pepol: Nein, das war ungefähr zur selben Zeit, BBC war sogar schon 2004 und den Buitoni Award erhielten wir 2005.

Ensemble: Das war ein Durchbruch in Ihrer Karriere?

Alle: Absolut!

Michal Pepol: Es war witzig, denn wir haben 2003 circa 100 CDs an alle möglichen Stellen in der Welt verschickt. Und nur BBC und die Wigmore Hall haben geantwortet. Wigmore Hall bot uns also ein Konzert an und BBC nahm uns in dieses Förderprogramm auf.

Ensemble: Und so kam es zu dem Gedanken, dass Sie nach England wechselten?

Marek Czech: Nein, wir leben immer noch in Warschau.

Ensemble: Wenn man Ihre Biografie liest, dann erweckt es den Anschein, als seien Sie nach England gewechselt, vielleicht da Sie dort so oft aufgetreten sind ...

Marek Czech: Ja, wir haben so viele Konzerte und auf so vielen Festivals in Großbritannien gespielt, dass man den Eindruck erhalten kann.

Izabella Szalaj-Zimak: Aber heutzutage ist es so leicht, nach London zu reisen, es geht so schnell und es ist relativ preiswert.
Ensemble: Warum blieben Sie dann in Warschau?

Michal Pepol: Es ist unsere Heimatstadt, wir haben dort unsere Familien, unsere Freunde dort.

Izabella Szalaj-Zimak: Es gab einfach auch keinen wirklich guten Grund, Polen zu verlassen. Man darf nicht vergessen, dass es auch zu diesem Zeitpunkt noch immer weitaus preiswerter ist, in Polen zu leben.

Kammermusik und Polen

Ensemble: Von außen kann man den Eindruck gewinnen, dass es eine Zeitlang nur wenige Streichquartette gab, die aus Polen kamen. Früher gab es das häufiger, aber in den vergangenen zwei Jahrzehnten kaum, vor allem nicht im Vergleich mit anderen europäischen Ländern. Trügt dieser Eindruck, oder ist es wahr?

Marek Czech: Ja, es ist wahr. Wir haben nicht solch eine große Tradition an Streichquartett-Kultur in unserem Land. Es war also wirklich hart, dort zu bleiben, um als Kammermusiker zu überleben. Daher haben wir ja dann auch unser eigenes Kammermusik-Festival in Warschau gegründet.

Michal Pepol: Und jetzt ist es tatsächlich so, dass wir unseren Studenten, die wir in Warschau ja unterrichten, und auch anderen jungen Musikern zeigen können, dass man auch vom Streichquartettspiel leben kann, denn das tun wir seit Jahren. Bevor wir es geschafft hatten, glaubte niemand daran, dass dies möglich sein kann.

Izabella Szalaj-Zimak: In Polen haben wir eine Art von isolierter Situation. Obwohl wir in der Hauptstadt leben, haben wir niemals die Chance, Kurse bei den besten Kammermusiklehrern zu besuchen. Wir mussten uns also anstrengen, um außerhalb unseres Landes entsprechende Kurse zu besuchen, so in Großbritannien. Und letzt-endlich entschieden wir dann, nach Köln zu gehen, um beim Alban Berg Quartett zu studieren. Wir haben uns umgehört und ganz gezielt für Köln entschieden.

Ensemble: Aber zuvor haben Sie das Studium in Warschau abgeschlossen, oder?

Alle: Ja.

Ensemble: Sie hatten aber dennoch das dringende Gefühl, dass Sie das Land verlassen müssten, um den letzten Schritt zu machen, ein professionelles Streichquartett zu werden?

Michal Pepol: Ja, gleich nachdem wir alle unser Diplom gemacht hatten, haben wir in Köln vorgespielt und sind akzeptiert worden.
Einer unserer Lehrer war vom Amadeus Quartett und wir haben ihn immer wieder getroffen. Aber – ohne brutal und gemein zu wirken – sie waren schon alt. Wir fühlten, dass wir nicht die Details lernen würden, die wir lernen wollten.

Marek Czech: Auch die Art des Spiels. Wir haben zwar das Amadeus Quartett verehrt. Aber die Art, wie sie spielten, war eine vollkommen andere Art als die, die aktuell zu diesem Zeitpunkt war. Und genau diese verkörperte das Alban Berg Quartett auch in Bezug auf die Lehrmethode.

Michal Pepol: Zudem fühlten wir, dass wir schon genügend Enthusiasmus für die Kammermusik haben, aber dass wir wirklich noch Technik lernen müssen. Vielleicht könnte man es deutsche Gründlichkeit nennen. [er grinst]

Ensemble: Und zeitgleich entwickelten Sie Ihre Karriere weiter und spielten Konzerte ...

Izabella Szalaj-Zimak: Nun, nicht ganz so viele Konzerte. Aber wir durchlebten während unserer Studienzeit in Köln eine sehr harte Zeit für uns selbst. Wir probten immens viel, jeden Tag, arbeiteten sehr stark, fast ohne aufzutreten.
Michal Pepol: Das ist nicht wahr, wir hatten zu dieser Zeit schon um die 20 bis 30 Auftritte pro Jahr. Nur, dass sie sehr schlecht bezahlt waren. Wir konnten also nicht davon leben.

Izabella Szalaj-Zimak: Es gab also die Zeit, in der wir daran zweifelten, dass wir es schaffen würden, als Streichquartett zu überleben. Und es gab dann auch Angebote, in irgendwelchen Hotels oder auf Kreuzfahrtschiffen Unterhaltungsmusik als Quartett zu spielen. Sehr verlockend war das, da es gut bezahlt worden wäre. Wir waren 25, 26 Jahre alt und wir mussten von irgendetwas leben. Es war eine harte Entscheidung, das Quartettspiel fortzuführen.

Michal Pepol: Wir wussten, wenn wir das tun, wird es das Ende unserer Entwicklung sein, denn man verliert den Klang, man verliert die Art des Spiels.

Streichquartette aus Polen

EN 3-10  royal-string-quartet.jpgEnsemble: Natürlich haben Sie das Standard-Repertoire gelernt, aber es scheint, dass Sie auch immer noch sehr in das polnische, zum Teil sehr unbekannte Repertoire aus Polen verliebt sind. Ist das so?

Michal Pepol: Vielleicht Repertoire, das außerhalb von Polen nicht so bekannt ist. Kennen Sie Karol Szymanowski, oder Henryk Gorecki?

Ensemble: Ja, aber ich kenne nicht Moniuszko oder Ludomir Rozycki ...

Marek Czech: Rozychi ist wirklich interessante Musik.

Michal Pepol: Und vor allem ist es so, dass die beiden Streichquartette von Karol Szymanowski nicht lang genug sind, um eine CD zu füllen. Also dachten wir nach und kamen auf Ludomir Rozycki. Er war ein Freund von Szymanowski, zudem ist sein Streichquartett gute Musik. Und so machte die Aufnahme dieses Quartetts neben den Szymanowski-Quartetten Sinn.

Izabella Szalaj-Zimak: Aber um es klarzumachen: Es ist nicht unser Ziel, unbekannte polnische Musik auszugraben. Als wir die Anfrage von Hyperion erhielten, für sie eine CD einzuspielen, wollten sie, dass wir polnisches Repertoire einspielen. Und so war es eine gute Lösung.

Das Festival Kwartesencja

Ensemble: Kommen wir auf Ihr Kammermusik-Festival zu sprechen, das bezeichnenderweise „Kwartesencja“, also Quartessenz heißt. Wie haben Sie es zu Beginn im Jahre 2004 angestellt, ein solches Festival zu veranstalten, zu finanzieren?

Marek Czech: Es war von Anfang an Zufall. Wir spielten in London für die Royal Family. Und wir waren im Gefolge des polnischen Präsidenten dort. Und zusammen mit ihm war auch der damalige polnische Kultusminister Dombrowski mit von der Partie. Er hörte uns spielen und mochte es sehr. Als wir im Flugzeug mit der gesamten offiziellen Delegation waren, fragte er uns: Was ist eurer Traum?

Michal Pepol: Also sagten wir: In drei Wochen haben wir unser erstes internationales Kammermusikfestival. Aber wir brauchen immer noch Geld dafür. Wir hatten es vollkommen blauäugig begonnen. Wir hatten keine Ahnung, wie wir das überhaupt machen sollen. Und so sagte der Kultusminister: O. K., ihr bekommt es!

Marek Czech: Es war das Glück des Anfängers, denn danach wurde es wirklich in der nächsten Austragung wild.

Ensemble: Das heißt, nur die erste Ausgabe des Festivals war vom Kultusministerium unterstützt?

Marek Czech: Ja, denn schon bei der zweiten Ausgabe hatte der Minister gewechselt. [alle lachen]

Michal Pepol: Im darauffolgenden Jahr kam uns der Burletto Buitoni Award zugute, im dritten Jahr haben wir sehr viel aus unserer eigenen Tasche bezahlt ...

Izabella Szalaj-Zimak: ... und das vierte Jahr war das beste ....

Marek Czech: ... da wir Geld vom Staat und von der Stadt Warschau erhalten hatten.
Im letzten Jahr 2009 war es das polnische Radio, das uns geholfen hat ...

Michal Pepol: ... und in diesem Jahr wissen wir es zu diesem Zeitpunkt [März 2010] noch nicht, haben noch etliche Sponsorengespräche zu führen ...

Ensemble: Das Festival findet im November statt, ist das eine gute Zeit?

Izabella Szalaj-Zimak: Es war kein Zufall, diesen Monat zu wählen, da wir herausgefunden hatten, dass wir zu dieser Zeit fast immer frei hatten, und da in diesem Zeitraum keine großen Kulturveranstaltungen in Warschau stattfinden.

Ensemble: Wie sieht es mit dem Repertoire in diesem Festival aus, da ich gesehen habe, dass Sie auch Gäste haben.

Izabella Szalaj-Zimak: Nun, da wir fast in jedem Konzert mitwirken, müssen wir natürlich darauf achten, dass wir auch das Repertoire programmieren, das wir in der Saison eh spielen, da wir keine Zeit hätten, ein vollkommen eigenes Festival-Repertoire zu erarbeiten.

Michal Pepol: Und wir machen auch Crossover-Konzerte und -Programme. Vor allem, um zu zeigen, dass Streichquartett nicht nur klassische Musik sein muss. Zuerst haben wir Tangos von Astor Piazzolla mit einem Akkordeonisten gespielt, was wir ja dann auch später aufgenommen haben. Das war allerdings nicht so revolutionär. Im darauffolgenden Jahr war es dann eine Kooperation mit einem Jazz-Quartett, mit dem wir zusammen spielten. Dafür haben wir einen bekannten polnischen Jazzmusiker gefragt, für uns ein Stück zu schreiben, das auf Grundlage des klassischen Bacewicz-Streichquartetts geschrieben ist. So kombinierten wir diese beiden Werke und haben sie auch eingespielt.

Ensemble: Warum haben Sie beschlossen, diese Crossover-Konzerte zu spielen? Um ein jüngeres Publikum anzusprechen?

Izabella Szalaj-Zimak: Ja, wir wollten damit aufräumen, dass Streichquartett langweilig ist, dass man sich schick mit Krawatte kleiden muss, man etwas leiden muss, um diese Musik zu hören.

Marek Czech: Deshalb haben wir auch Szymanowski mit DJs gespielt.

Izabella Szalaj-Zimak: Ja, aber es war nur die erste Idee, junge Leute anzusprechen. Denn plötzlich haben wir festgestellt, dass auch älteres Publikum diese Art von Konzerten liebt.

Michal Pepol: Und es öffnet den Blick auf das klassische Repertoire. Wenn ich Jazz spiele, dann spiele ich danach ein Beethoven-Quartett umso besser.

Marek Czech: Im vergangenen Jahr haben wir mit einem polnischen Popsänger zusammen gespielt, mit dem wir jetzt auch eine CD eingespielt haben und mit dem wir aufgrund des Erfolgs auch etliche Konzerte geben. Im Jahr danach allerdings haben wir dann auch George Crumbs „Black Angels“ gespielt. Und dennoch kamen zu dieser recht schwierigen Musik etliche Jugendliche, da sie mittlerweile wissen, dass sie etwas Spannendes und Besonderes erwarten können.

Ensemble: Ist die Ursprungsidee auch der Grund, warum Sie dieses Festival in einem Fabrikgebäude abhalten?

Marek Czech: Nun, wir werden nun wechseln und einige andere Plätze ausprobieren. Aber grundsätzlich wollten wir nicht in den regulären Sälen spielen.

Michal Pepol: Witzigerweise kommen wir aber nun zurück zu einem regulären Saal, nämlich dem des Rundfunks, allein schon, da er eine so fantastische Akustik hat. Aber jetzt hat das Festival schon sein eigenes Publikum, so dass wir es in einen regulären Saal bringen können.

Izabella Szalaj-Zimak: Sie folgen uns überallhin – in Warschau. [alle lachen]

Pläne

Ensemble: Wie sieht es mit weiteren Aufnahmeplänen aus?

Marek Czech: Ja, wir haben gerade Gorecki-Streichquartette eingespielt.

Ensemble: Also wieder eine polnische CD?

Michal Pepol: Auch die darauffolgende wird polnisches Repertoire beinhalten, die wir mit dem britischen Pianisten Plowright einspielen werden. Aber uns wurde versprochen, dass wir danach auch die Chance haben werden, anderes Repertoire einzuspielen.

Ensemble: Vielen Dank für dieses offene Gespräch.
 
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