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Leseprobe:

Das Portrait

Cuarteto Casals

Von: Carsten Dürer

Sie sind das erste Streichquartett ihres Heimatlandes Spanien, das es zu internationaler Bekanntheit gebracht hat. Und dabei ist das Cuarteto Casals noch jung und befindet sich immer noch innerhalb einer aufsteigenden Karriere. Und dennoch ist es eines der bereits renommierten jungen Streichquartette weltweit, hat in allen wichtigen Sälen und Städten konzertiert, hat mehrere CDs für Harmonia Mundi eingespielt und unterrichtet seit einigen Jahren auch in Barcelona, um dem Nachwuchs in Spanien seine Erfahrungen und sein Wissen um das Leben als Streichquartett zu vermitteln. Vor einem Konzert in Bensheim sprachen wir mit dem Quartett über die Entwicklung in Spanien und über seine Karriere.

Früh sind sie an diesem Tag aufgestanden, in London, um ihren Flug nach Frankfurt zu erreichen und dann mit dem Zug nach Bensheim zu fahren. Am Abend zuvor hatten sie noch einen Auftritt in der Wigmore Hall in London, einem der renommiertesten Kammermusiksäle der Welt. Entsprechend müde wirken sie, als wir uns nachmittags zu einem Gespräch im Hotel treffen. Aber dennoch hochaufmerksam und motiviert, am Abend schon wieder alles zu geben.
Das Cuarteto Casals wurde 1997 gegründet. Das war noch die Studienzeit der vier Gründungsmitglieder. Damals studierten die vier Streicher an der heute renommierten privaten Musikakademie in Madrid, der Accademia Reine Sofia. In der Streichquartettklasse von Antonello Farulli begannen sie die ersten Kammermusikerfahrungen zu sammeln. Doch Farulli war nicht die treibende Kraft, war nicht derjenige, der darauf drängte, dass das Quartett weiter beisammenbleibt. Der Cellist Arnau Tomas Realp: „Er hat eigentlich einen ganz normalen Kammermusikunterricht mit uns gemacht. Als wir dann fertig waren mit unserem Studium, haben wir untereinander beschlossen, dass wir weiterhin als Quartett arbeiten wollen. Danach sind wir dann nach Köln gegangen.“ Allerdings gab es ein Jahr Pause im Quartettspiel, denn alle Mitglieder hatten erst einmal solistisch weiter zu studieren. Waren diese jeweiligen Individualstudien wichtig, damit jeder sich persönlich weiterentwickelt und neue Einflüsse in das Quartettspiel einbringt? Die 1. Geigerin Vera Martinez Mehner: „Es war wichtig, aber vor allem war es auch gefährlich. Denn es war zwar klar, dass wir das Quartett aufrechterhalten wollen. Aber genauso klar war es, dass man dafür vieles aufgeben muss, dass man Probezeiten suchen muss und so weiter. Abel war noch in Spanien, während wir schon in Köln waren. So reisten wir auch immer hin und her. Allein schon, damit man wieder richtig zusammenarbeitet, und auch, um auf Dauer ökonomisch existieren zu können. Denn man benötigt diese Sicherheit, um auch in Ruhe proben zu können, ohne dass man den Druck verspürt, man müsse gerade einmal einen Job annehmen, da man ansonsten nicht mehr die Rechnungen bezahlen kann. Das war also eine komplizierte Übergangsphase.“ Die Einzelstudienerfahrungen sammelten sie bei Sasha Bron, bei Viktor Tretjakov und anderen. Hat dies etwas für das Quartettspiel gebracht? Zuerst erntet man bei solch einer Frage ein wissendes allgemeines Gelächter. Doch dann schränkt Vera Martinez Mehner ein: „In einem Sinne in jedem Fall: Man muss gut spielen können und wenn man gute Professoren hatte, dann kann man das natürlich.“ Das bezieht sich allerdings auf die rein technische Ebene. Musikalisch gesehen war die Einzelausbildung bei anderen Professoren allerdings nicht so wichtig, da sie Ziel die rein solistische Arbeit im Fokus hatte.
Ab 1999 war dann das Quartett gemeinsam fest in Köln. Vier Jahre Studium beim Alban Berg Quartett schlossem sich in Köln an. Seit der frühen Gründung gab es auch im Cuarteto Casals schon zwei Wechsel in der Besetzung. „Immer bei der Bratsche“, grinst Vera Martinez Mehner. „Nach einem Jahr ging der erste Bratscher, da er in Spanien bleiben wollte, als wir nach Deutschland gingen. Dann hatten wir einen Amerikaner, der auch aus privaten Gründen das Quartett verließ.“ Seit mehr als sechs Jahren aber ist das Ensemble stabil, mit Jonathan Brown an der Bratsche. War es – trotz des damals noch recht jungen Alters der Mitglieder – sofort klar, dass es Streichquartett sein sollte und nicht vielleicht eine andere Ensembleform? Doch darauf wissen alle gleich eine sehr persönliche Antwort, die anscheinend auch von den anderen getragen wird. Abel Tomas Realp: „Ich glaube, da ich mich verliebt habe, in die Philosophie, in einer solchen Gruppe zu spielen, sowie in das Repertoire. Die Möglichkeiten des Streichquartetts sind einfach sehr attraktiv. Und ich fühlte, dass meine Fähigkeiten für diese Art des Spiels sehr gut sind.“ Sein Bruder Arnau sagt: „Ja, das Repertoire ist sicherlich der Hauptgrund für mich. Es gibt zwar auch andere Besetzungen, aber das Repertoire ist doch begrenzt. Ich bin auch der Meinung, dass Musiker, die ihre Instrumente gut spielen, recht leicht ein Klaviertrio zusammenstellen können. Man braucht nicht so viel Gruppentechnik. Aber ein Streichquartett ist ein eigenes Instrument. Und im Streichtrio begrenzt man sich sehr im Repertoire. Orchesterarbeit empfinde ich eher als langweilig, da ich nicht so viel Verantwortung habe. Und das Cello-Repertoire für einen Solisten ist auch nicht so groß.“ Vera Martinez Mehner: „Bei mir war es nicht von Anfang an so klar, mich für Streichquartett zu entscheiden. Ich wusste nur, was bei mir nicht in Frage kam: Solistische Karriere stand bei mir nicht zur Diskussion. Und da die Chemie in der Gruppe so gut gestimmt hat, stellte sich die Frage dann irgendwann einfach nicht mehr.“ Jonathan Brown: „Für Bratscher ist es natürlich kaum eine Frage“, grinst er, „ich habe sehr viel Kammerorchester gespielt, Sonaten – aber es gab immer die Idee, Streichquartett zu spielen.“ Ist es denn für einen Bratscher eine besondere Aufgabe, eine größere Verantwortung, in solch einem Ensemble zu spielen, und daher ein großer Reiz? „Ja, ich würde sagen, dass wir alle die gleiche Verantwortung haben, und damit ist es etwas vollkommen anderes.“

Ein Streichquartett aus Spanien?

Wie war es, als Streichquartett aus Spanien zu kommen? Die Fundacion Albeníz, die letztendlich auch dazu beigetragen hat, die Accademia Reine Sofia zu gründen, unterstützt ja in Spanien immens viele Projekte. Wurde das Cuarteto Casals auch unterstützt, als es Spanien verließ, da es ein Ensemble war, das aus Spanien heraus wirken konnte? „Als wir in der Schule waren, haben wir sehr viel Unterstützung erhalten. Als wir dann aber die Entscheidung getroffen haben, nach Deutschland zu gehen, war diese Unterstützung natürlich nicht mehr vorhanden. Aber das konnte man ja auch nicht verlangen. Es war auch eine Art Risiko, ein Spiel, alles auf eine Karte zu setzen. Damals gab es ja aus Spanien gar keine Streichquartette, es gab keine Tradition. Und eigentlich hat niemand daran geglaubt, dass man so etwas aufbauen könnte. Bläser? Ja, Gitarristen, Sänger, ja. Aber die Leute wussten gar nicht, was sie sich unter einem Streichquartett vorstellen sollten.“ Arnau Tomas Realp meint: „Man muss auch dazusagen, dass die Philosophie der Schule am Anfang ausschließlich Solisten entwickeln wollte. Es gab zwar Kammermusik in der Schule, das war aber nicht das Hauptthema. So konnte man sich auch gar nicht vorstellen, dass wir das Streichquartett weiterentwickeln würden. Wir aber wollten daraus unseren Beruf machen. Später dann, als wir schon den Londoner Wettbewerb gewonnen hatten, interessierte man sich dann mehr für uns. Mittlerweile hat man nun das System in der Schule umgebaut und es gibt ein richtiges Kammermusik-Institut. Wir waren also eine Art Inspiration für diese Schule.“
Es scheint so, wie es in vielen Bereichen ist: Der Prophet im eigenen Land gilt nichts, solange er nicht aus dem Land herausgeht und mit Erfolg zurückkehren kann. Mittlerweile ist der Kontakt nach Spanien wieder sehr groß: Das Quartett unterrichtet in Barcelona sogar junge Streichquartette. „So hört sich das sehr negativ an“, lachen sie. Abel Tomas Realp: „Ja, wir unterrichten, wir spielen viel in den Spanischen Botschaften in aller Welt.“ Eine Zeit lang hat das Quartett sogar in drei unterschiedlichen Hochschulen unterrichtet, in St. Sebastian, in Saragoza und in Barcelona. Aber die zahlreichen Engagements in aller Welt lassen dies zeitlich nicht mehr zu, so dass man sich auf Barcelona, wo die Quartettmitglieder heute auch leben, beschränkt.
Wie wichtig ist es für das Cuarteto Casals, seine Erfahrungen und Kenntnisse heutzutage im eigenen Land an junge Musiker weiterzugeben? „Natürlich ist das wichtig, damit die Studenten auch erkennen, dass so etwas wie Streichquartett als feste Zukunftsperspektive möglich ist. Und irgendwie ist die Zeitspanne auch nicht so groß, wir sind ja noch nicht alt, sondern sind noch sehr nah an all den Problemen dran, die jetzt die jungen Quartette haben. Und so kann man auch viel beibringen.“ So erklärt Vera Martinez Mehner. Mittlerweile gibt es mindes-tens zwei Streichquartette, die sich aufgemacht haben, auch außerhalb von Spanien zu spielen: das Quiroga Quartet und das Quixote Quartet.

Aufbruch, Karriere und Arbeit

Den ersten Anstoß für einen Durchbruch in Bezug auf Bekanntheit und Engagements lieferte im Jahre 2000 der Gewinn des Streichquartettwettbewerbs in London. Aber so richtig wahrgenommen wurde das Cuarteto Casals erst, als es die erste CD für Harmonia Mundi einspielte. War das der eigentliche Durchbruch? „Absolut richtig, das war der Durchbruch“, erklärt die erste Geigerin. Jonathan Brown setzt erklärend hinzu: „Das war aber auch dieselbe Zeit, als wir mit neuen Agenturen in Deutschland angefangen haben zusammenzuarbeiten. Das war 2002.“
Der Kontakt kam durch einen spanischen Veranstalter zustande, Antonio Moral, der das Cuarteto Casals ein paar Mal in seine Streichquartett-Reihe in Barcelona einlud. Er hatte gute Verbindungen zur spanischen Repräsentantin von Harmonia Mundi und stellte den ersten Kontakt her. 2003 kam die erste CD, seither in jedem Jahr eine weitere. Das Repertoire, das man da auf den CDs hört, scheint aber – im direkten Vergleich mit anderen jungen Streichquartetten – nicht gerade Standard zu sein. War das von Anfang an Programm, oder war dies ein Wunsch des Labels, Werke von Arriaga, Zemlinsky oder Turina aufzunehmen? Arnau Tomas Realp: „Ein Wunsch seitens des Labels war am Anfang, die Streichquartette von Arriaga aufzunehmen, danach konnten wir frei entscheiden. Natürlich gab es dabei Grenzen, da es noch andere Quartette bei Harmonia Mundi gibt, die ein bestimmtes Repertoire einspielen, und man Dopplungen zu vermeiden sucht. So spielt ja das Tokyo String Quartet Beethoven ein, oder das Jerusalem Quartett hat Schostakowitsch eingespielt.“ Das macht Sinn. Dennoch sind die Kombinationen spannend. Debussy wird mit Zemlinsky verbunden, Turina mit Ravel. Mittlerweile ist zwar auch eine CD mit den frühen Streichquartetten von Mozart entstanden, aber es scheint auch ein wenig so, als sei es Programm, bestimmte Werke in einen Kontext zu stellen. „Wir wollten nicht Debussy mit Ravel verbinden, da das irgendwie jedes Quartett macht“, erklärt Jonathan Brown. „Wir dachten, dass Zemlinskys 2. Quartett mit Debussy auch thematisch gut passt, und Ravel mit Turina.“ Sind die spanischen Komponisten wichtig als Markenzeichen des Quartetts? „Bis zu einem gewissen Punkt“, meint Vera Martinez Mehner, „als spanisches Quartett wollen wir auch spanische Werke im Repertoire haben, aber wir wollen nicht als spanisches Quartett eingestuft werden, das spanische Musik spielt. Das ist aber auch niemals so gesehen worden.“ Dennoch wird diese Musik selten von anderen Streichquartetten gespielt. Aber sie unterstreichen, dass sie die spanischen Werke, die sie spielen, auch hervorragend finden, was ein wichtiger erster Zugang ist. Boccherini wäre ein anderes Projekt, sagen sie, von ihm haben sie bislang nur wenige Quartette im Repertoire.
Einen genauen Plan für das Repertoire gibt es auch: „Wir versuchen in der Programmplanung für ein Jahr immer ein Beethoven-Quartett neu einzustudieren, so dass wir irgendwann alle Beethoven-Quartette im Repertoire haben. Allerdings wollen wir auch immer mischen, nicht dass wir uns beispielsweise ein Jahr lang nur mit Haydn beschäftigen würden. Neben den großen Standard-Werken versuchen wir auch unseren Vorlieben zu folgen. Letztendlich wollen wir Stücke spielen, die wir wirklich gern spielen.“ So Vera Martinez Mehner. 1998 hat das Quartett sämtliche Schubert-Quartette in Barcelona gespielt, erklärt Abel Tomas Realp und grinst: „Wir waren sehr jung damals, wir würden es heute anders spielen, es war ein Abenteuer.“
Das Quartett probt jeden Tag. Praktisch sieht es so aus, wenn sich das Quartett nicht gerade auf Tour befindet: „Am Montag wird von 16 bis 21 Uhr geprobt. Am Dienstag unterrichten wir dann beispielsweise. Dann am Mittwoch und am Donnerstag proben wir wieder am Nachmittag. Dann unterrichten wir vielleicht wieder am Freitag, dann wird am Samstag und am Sonntag wieder am Nachmittag geprobt. Und am kommenden Montag gehen wir vielleicht schon wieder auf Reisen.“ Es gibt nur im Sommer Auszeiten, eine Art Urlaub für vielleicht zwei Wochen.

Zukunftsaussichten

Nur selten spielen die Quartettmitglieder andere Konzerte, Duo- oder Trioabende. „Wenn wir in Zukunft vielleicht einmal mehr Zeit haben werden, dann können wir vielleicht auch andere Dinge machen, aber momentan ist das Quartett zu sehr im Fokus“, meint Jonathan Brown. Was meint er damit, denn normalerweise baut man doch so auf, dass man immer mehr Konzerte zu geben hat, also auch immer weniger Zeit bleibt für andere Dinge? Arnau Tomas Realp: „Es ist natürlich schön, wenn man auch andere Dinge machen kann, da es neue Einflüsse ins Quartett bringt. Aber wir sind momentan noch so sehr mit unserer Karriere beschäftigt, dass es momentan keinen Sinn macht.“ Jonathan Brown: „Je älter das Quartett wird, umso mehr kann es vielleicht auch entscheiden, wann es spielen will, und wann nicht. Momentan ist das selten möglich. In Zukunft könnte man vielleicht einmal sagen, dass man in der ersten Hälfte vom März Streichquartett spielt, in der zweiten Hälfte aber Zeit für andere Dinge hat.“ Die anderen stimmen zu. Wie viele Konzert, gibt das Quartett heutzutage? „60 bis 70 Konzerte“, lautet die Antwort. Eine recht große Anzahl. Beschränken will man sich in Zukunft – wenn man noch mehr Engagements erhält und je nach der Reiseplanung – auf 100 bis 120 Konzerte im Jahr. „Das ist ein Limit, das man noch ertragen kann“, meint Arnau Tomas Realp. „Es kommt auch darauf an, wie viele unterschiedliche Programme wir innerhalb eines Jahres spielen müssen“, setzt Abel Tomas Realp erklärend hinzu. Momentan lernt das Quartett neun neue Werke pro Jahr, eine Menge. „Mit den Jahren geht es auch leichter, neue Werke zu lernen. Wenn man beispielsweise schon mehrere Mozart-Quartette im Repertoire und oft gespielt hat, dann bekommt man dafür eine Spielkultur. Und dann kommt man mit den weiteren Werken eines bestimmten Komponisten leichter zurecht“, erklärt der Cellist. Und wenn man ein Brahms-Quartett spielt, das schon lange im Repertoire ist, und dessen Quartette das Cuarteto Casals  auf CD vorgelegt hat, dann könnte man diese Werke mit vielleicht nur einer Probe auf die Bühne bringen, erklären die Streicher. Als „Forschergeist“ und das Erlernen von „neuen Sprachen“ empfindet man das Erarbeiten von modernen Werken, die man zum Teil mit viel Aufwand proben muss, aber nur selten auf das Programm setzen kann.
Mittlerweile hat das Cuarteto Casals eine eigene Reihe in einem Kammerkonzertsaal in Barcelona. Im Durchschnitt spielt es dort vier Konzerte in einer Saison, natürlich auch mit vier unterschiedlichen Programmen. In der laufenden Saison spielt man dort die bekanntesten Klavierquartette.
Soeben sind auch die Quartette Opus 33 von Joseph Haydn auf CD erschienen. Das Cuarteto Casals ist nicht nur das erste wirklich bekannte Streichquartett aus Spanien, sondern ein nachdenkliches, ein spannendes und großartiges Streichquartett der jüngeren Generation.
 
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